Risikoanalysen

 

Risikomanagement umfassen Massnahmen zur systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung und Überwachung von Risiken in Anlagen und Prozessen. Dadurch kann die Wahrscheinlichkeit und das Schadenpotential eines Ausfalls von spezifischen Komponenten abgeschätzt werden.

In gebäudetechnischen und industriellen Anlagen sind eine Riehe von Komponenten und Teile eingebaut, welche oft in komplexer Abhängigkeit zueinanderstehen. Bei einem Ausfall einer oder mehrerer Komponenten kann dies zu Störungen in der Performance oder Versorgungssicherheit führen. Eine Risikoanalyse bzw. Risikomanagement definiert die Bedingungen innerhalb eines definierten Systems (Systemgrenze). Im Einzelnen betrifft das die Festlegung von Risikokriterien, nach denen die Risiken eingestuft und bewertet werden, die Methoden der Risikoermittlung, die Verantwortlichkeiten bei Risikoentscheidungen, die Ressourcen (Investitionen zur Risikoabwehr), die interne und externe Kommunikation über die identifizierten Risiken (Reporting) sowie die Personalschulung zur Qualifizierung des Personals für das Risikomanagement.

Risikomanagement wird als ein laufender Prozess verstanden, in dem die Planung, Umsetzung, Überwachung und die kontinuierliche Verbesserung der Risikomanagement-Prozesse stattfinden. Risikomanagement soll über die gesamte Lebensdauer einer Anlage zur Anwendung kommen und eine Kultur der Risikolenkung in der Organisation entstehen lassen.

 

Der Risikomanagement-Prozess umfasst: